Presseinformation

v.l.: EWG-Geschäftsführer Christian Nolte, EWG-Geschäftsführer Michael Weng, Erste Bürgermeisterin Hannelore Gabor

Die Energie-Wende-Garching (EWG) beliefert nun auch das Rathaus und das Bürgerhaus in Garching mit sauberer Wärme aus Geothermie.  Seit dem 10. Oktober 2013 werden die beiden zentralen Gebäude in Garching mit Wärme aus dem Heizwerk am Wiesäckerbach versorgt. Somit können die Stadtratsmitglieder im Ratssaal, die Mitarbeiter der Verwaltung im Rathaus, aber auch alle Garchingerinnen und Garchinger bei Veranstaltungen im großen Saal im Bürgerhaus die Wärme aus der Geothermie „am eigenen Leib“ erfahren. Auch das Restaurant Rondell im Bürgerhaus wird nun umweltschonend beheizt. Die Wärmeübergabestation mit einer Leistung von 750 kW steht im Heizungsraum des Bürgerhauses und versorgt beide Häuser.

„Ich freue mich, dass wir mit der Fernwärme der EWG pro Jahr rund 300 Tonnen CO2 einsparen“, sieht Garchings Erste Bürgermeisterin, Hannelore Gabor, große Vorteile für die Umwelt. Sie versichert aber auch, dass die neue Lösung die Stadt nicht mehr kostet als die bisherige Versorgung. EWG-Geschäftsführer Michael Weng bestätigt dies: „Für die Stadt Garching lohnt die Umstellung auf jeden Fall. Bis zum Ende des alten Vertrages mit dem bisherigen Lieferanten zahlt die Stadt den gleichen Preis wie bisher, danach wird es sogar deutlich günstiger.“ Er stellt jedoch klar, dass der Vertrag auch für die EWG wirtschaftlich vernünftig ist.

Sein Geschäftsführer-Kollege Christian Nolte hebt die besondere Bedeutung dieses Anschlusses hervor: „Es ist schön, dass wir gemeinsam mit der Stadt Garching hier an zentraler Stelle im Ort ein weiteres Zeichen für die Energiewende setzen können“.

Information zu Energiemengen

Die von der Energie-Wende-Garching in 2012 produzierte Wärme (12.539 MWh) wurde aus Geothermie (10.157 MWh) und Heizöl (2.469 MWh) gewonnen. Somit ergibt sich ein Geothermie-Anteil in 2012 von ca. 81%. Der Bezug von Strom für Netz- und Förderpumpen lag bei 1.995 MWh.

Ausblick Wärmeerzeugung der EWG

Aktuell schließt die EWG jedes Jahr viele Neukunden an. Dadurch steigt die abgesetzte Wärmemenge jedes Jahr deutlich - so hat sich der Wärmeabsatz von 2011 auf 2012 mehr als verdoppelt und von 2012 auf 2013 annähernd verdoppelt. Wie wird die EWG in mehreren Jahren die Wärme produzieren wenn der Ausbau entsprechend voranschreitet ? Hierzu gibt es Planungsdaten, die sich über die Jahre entwickeln. Beispielsweise planen wir derzeit bei einer produzierten Wärmemenge von ca. 66 GWh und einer geplanten Eigenstromerzeugung ca. 3,1 GWh Strom und ca. 23,8 GWh Gas zu beziehen.

Präsentation der EWG im Stadtrat

Über die aktuellen Entwicklungen der Energie-Wende-Garching wurde der Garchinger Stadtrat am 28.02.2013 mit folgender Präsentation informiert:

EWG-Präsentation im Stadtrat

Wednesday, 27. February 2013
Der Umbau der Geothermieheizzentrale ist erfolgreich abgeschlossen

Redundanz von Öl auf Gas umgestellt

Monday, 16. July 2012
Geothermie-Projekt ist Standortvorteil

Als Wirtschaftsstandort konkurriert Garching mit den Nachbarkommunen und der Landeshauptstadt München. Für Business Campus Geschäftsführer Michael Blaschek ist das Geothermie-Projekt ein wichtiger Standortvorteil....