


Unter "Biomasse" versteht man grundsätzlich die Gesamtmasse des Kohlenstoffs in lebenden Organismen auf der Erde – egal, ob Pflanzen, Tiere oder Menschen. Dazu kommen auch die abgestorbenen Organismen sowie die organischen Stoffwechselprodukte. Etwa 60 Prozent der Biomasse wird durch Mikroorganismen dargestellt.
Die meiste Biomasse erzeugen Pflanzen durch Photosynthese - sie wandeln Sonnenlicht, Wasser, Bodenmineralien und CO2 in Zucker um, den Hauptbestandteil von Biomasse. Menschen und Tiere erzeugen durch die Nahrungsaufnahme ebenfalls Biomasse. Weltweit entstehen auf dem Festland jährlich etwa 200 Milliarden Tonnen Biomasse.
In dieser Biomasse ist Sonnenenergie biochemisch gespeichert – und diese lässt sich nutzen. Energie aus Biomasse ist damit eine nachwachsende heimische Energiequelle, die unabhängig von Jahreszeit und Wetter ständig verfügbar ist.
Beim Projekt der EWG werden als Biomasse ausschließlich Gebrauchthölzer der Kategorien A I und A II verwendet:
A I:
naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz, das nur unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurde
A II:
verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne Holzschutzmittel
