Zwei Bohrungen für die Energie-Wende-Garching

Die Nutzung der Wärmeenergie aus Geothermie braucht immer zwei Bohrungen: eine so genannte Produktionsbohrung und eine Reinjektionsbohrung. Durch die Produktionsbohrung wird das heiße Wasser an die Oberfläche geholt, durch die Reinjektionsbohrung wird es, nachdem es seine Wärme an den Fernwärmekreislauf abgegeben hat, abgekühlt wieder in den Boden eingeleitet.

Nachdem beide Bohrungen gesetzt und sorgfältige Test mit zirkulierendem Wasser durchgeführt worden sind, wurde ermittelt, das die zweite Bohrung im Hüterweg als Produktionsbohrung und die erste Bohrung in der Ludwig-Prandtl-Straße als Reinjektionsbohrung geeignet ist.

Die erste Bohrung in der Ludwig-Prandtl-Straße ist  im August 2008 in rund 2.100 Meter Tiefe auf heißes Wasser gestoßen: mit einer Temperatur von 70 Grad Celsius und einer Schüttung von 130 Litern pro Sekunde.

Die zweite Bohrung, die am 22. Januar 2009 südlich des Hüterweges gestartet ist, hat ihre Zieltiefe von ca. 2.240 Metern im April 2009 erreicht.

Gebohrt wurde aus Gründen der Bohrlochsicherheit rund um die Uhr; vier bis fünf Spezialisten des erfahrenen Bohrunternehmens Daldrup & Söhne AG sind hier je 12-Stunden-Schicht bis zum Abschluss der Bohrung im Einsatz.

Mittwoch, 19. Oktober 2011
Einweihung der Geothermieheizzentrale

Downloads der Reden sowie Fotos am Ende des Artikels

Mittwoch, 24. August 2011
Attraktives Preismodell für Einfamilienhauskunden bis 25 kW

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