Geothermie und Biomasse im Doppelpack

Heute wird der Wärmebedarf in Garching überwiegend mit fossilen Energieträgern gedeckt, vor allem mit Öl und Gas. Aktuell sind dies in Garching pro Jahr ca. 250 – 295 Gigawattstunden: für den Wärmebedarf privater Haushalte, kommunaler Gebäude, der Einrichtungen des Hochschul- und Forschungszentrums sowie der Gewerbetreibenden in Garching und im Gewerbegebiet Hochbrück.

Um nachhaltig umweltschonender und kostengünstiger zu versorgen, hat die EWG ein Energiekonzept entworfen, das auf erneuerbaren Energien basiert.

Die erste Säule bildet die Geothermie, die in Garching aus ca. 70 Grad Celsius heißem Wasser aus einer Tiefe von rund 2.200 Metern gewonnen wird. Damit können dauerhaft 25 Prozent der benötigten Wärme in Garching und Hochbrück beziehungsweise 75 Prozent der benötigten Wärme in Garching erzeugt werden.

Die zweite Säule bildet Biomasse aus Gebrauchthölzern der Kategorien A I und A II, die dauerhaft 75 Prozent der benötigten Wärme in Garching und Hochbrück sicherstellt.

In der Kombination – wenn Sie so wollen „im Doppelpack“ – sichern Geothermie und Biomasse nachhaltig die nahezu 100% regenerative Wärmeversorgung der Stadt Garching, verteilt über ein Fernwärmenetz.

Der Einsatz fossiler Energie ist in der Vollausbaustufe der Energie-Wende-Garching nur noch dann erforderlich, wenn im Geothermie-Heizwerk oder im Biomasse-Heizkraftwerk (siehe Phase 2) Wartungsarbeiten anstehen.

Wir planen langfristig, möglichst viele Garchinger mit Fernwärme zu versorgen – im besten Fall ganz Garching.

Friday, 13. August 2010
Richtfest der Geothermieheizzentrale am 04.08.2010

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Friday, 13. August 2010
Ausbau des Fernwärmenetzes schreitet weiter voran

Ringschluss zwischen Brunnenweg und Römerhofweg