Phase 2: Die Vollausbaustufe für die regenerative Zukunft der Stadt Garching

Nach Abschluss der ersten Phase können bereits die ersten Abnehmer mit Wärme versorgt werden. Phase 2 erweitert das Netz und vergrößert den Anteil regenerativer Energie auf 97%. In Phase 2, die aus heutiger Sicht ab 2011 / 2012 geplant ist, sollen folgende Teile realisiert werden:

  • der Bau eines Biomasse-Heizkraftwerks in Hochbrück zur Wärme- und Stromerzeugung,
  • der weitere Ausbau der beiden Fernwärmenetze in Garching und Hochbrück sowie
  • eine Verbindungsleitung zwischen diesen beiden Netzen.

Diese „Ausstattung“ ist dann die Voraussetzung dafür, dass Wärme sowohl aus der Geothermie als auch durch das Biomasse-Heizkraftwerk erzeugt werden kann. Die Spitzenlast-Zuheizung der Geothermie erfolgt dann aus Biomasse, nicht mehr mit fossiler Energie. Der Einsatz fossiler Energie ist in Phase 2 nur noch dann erforderlich, wenn im Geothermie-Heizwerk oder im Biomasse-Heizkraftwerk Wartungsarbeiten anstehen.

Und noch eins: Aus überschüssiger Wärme erzeugen wir in Phase 2 Ökostrom - über eine Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage.

In Phase 2 sparen wir in Garching gegenüber ausschließlich fossiler Wärmeerzeugung etwa 70.000 Tonnen CO2  pro Jahr – würde man einen Wald pflanzen wollen, der diese Menge CO2 jährlich bindet, hätte dieser Wald eine Größe von rund 10.000 Hektar oder mehr als 14.000 Fußballfeldern.

In Phase 2 wird das Biomasse-Heizkraftwerk zusätzliche Wärmeleistung liefern, um fossile Zusatzbrennstoffe zu ersetzen, Einrichtungen des Hochschul- und Forschungszentrums zu versorgen, die Wärmeversorgung an kalten Wintertagen zu gewährleisten und Industrie-Prozesswärme bereit zu stellen.

Mittwoch, 19. Oktober 2011
Einweihung der Geothermieheizzentrale

Downloads der Reden sowie Fotos am Ende des Artikels

Mittwoch, 24. August 2011
Attraktives Preismodell für Einfamilienhauskunden bis 25 kW

Bezahlbare Fernwärme für Jeden