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EWG unterstützt Nachwuchsförderung des Forums Technologie

Interessierte Schüler besuchen die Geothermie-Heizzentrale

Technik prägt heute unser Leben, nicht nur bei Kommunikation, Mobilität und Energieversorgung, sondern auch im Beruf und bei Freizeitaktivitäten. Moderne Technologien sind jedoch hochkomplex und in ihrer eigentlichen Funktionsweise meist nicht mehr durchschaubar – was es zunehmend schwierig macht, junge Menschen für ein entsprechendes Studium zu begeistern.

Das Forum Technologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) ermöglicht mit seinem Schülerprogramm begabten jungen Menschen, sich mit aktuellen Fragen aus Naturwissenschaften und Technik weit intensiver zu beschäftigen, als dies im Schulalltag möglich ist. Jährlich werden etwa 100 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe aus bayerischen Gymnasien (gleichmäßig verteilt über alle Regierungsbezirke) zu einem eineinhalbtägigen Informationsprogramm eingeladen. Im Mittelpunkt stehen Führungen an hochrangigen Forschungsinstituten und Einrichtungen im Großraum München sowie die Teilnahme an dem vom Forum Technologie veranstalteten wissenschaftlichen Symposium.

2017 fand das Schülerprogramm und das Symposium zum Thema „Energiewende in voller Fahrt – wer stellt die Weichen?“ statt. Die Energie-Wende-Garching hat sich in diesem Rahmen bereit erklärt, für die eingeteilten Schülergruppen eine Führung durch die technisch hochkomplexe Geothermie-Heizzentrale anzubieten. Am Freitag, 7. April 2017 erklärte der Geschäftsführer Herr Christian Nolte den interessierten Nachwuchstalenten, wie die Energiequelle Tiefengeothermie unweit des Hochschul-Campus in Garching genutzt und an die Haushalte, Gewerbebetriebe und den Hochschul-Campus zur Wärmeversorgung verteilt wird. Die Vorteile einer lokalen, nachhaltigen und sicheren Versorgung liegen dabei auf der Hand. Sie trägt weiter dazu bei, die CO₂-Belastung erheblich zu reduzieren. So wurden bei der EWG im Jahr 2016 ca. 6.450 Tonnen CO₂ im Vergleich zur ausschließlich fossilen Wärmeerzeugung eingespart.

Die Botschaft, dass die geothermale Fernwärme damit einen aktiven Beitrag zur Schonung fossiler Ressourcen leistet, ist bei den Schülern mit Sicherheit angekommen und wird von ihnen hoffentlich weitergetragen und in der Zukunft weiterverfolgt.

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