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Historie

2011 Einweihung im Beisein des Staatsministers

2007

Die Energie-Wende-Garching wird gegründet. Gründungsgesellschafter ist das Garchinger Unternehmen AR Recycling. Ziel ist die Versorgung Garchings mit nachhaltiger ökologischer Wärme.

2008

Die erste Bohrung an der Ludwig-Prandtl-Straße trifft in knapp 2 000 Metern Tiefe auf heißes Wasser. Die E.ON Bayern AG (heute Bayernwerk AG) wird Gesellschafter.

2009

Eine zweite Bohrung südlich des Hüterwegs stößt in 2 230 Metern Tiefe auf Wasser mit einer Temperatur von ca. 75° C und einer Schüttung von 100 Litern pro Sekunde. Die Stadt Garching tritt als dritter Gesellschafter der EWG bei. Der Bau des Geothermieheizwerks beginnt. Das EWG-Vertriebsbüro wird eröffnet.

2010

Das Leitungsnetz der EWG erstreckt sich bereits über 9 km Länge. Der Bau der Heizzentrale geht weiter. Die ersten Kunden werden mit Wärme versorgt – allerdings noch aus externer Einspeisung.

2011

Das Geothermieheizwerk wird im Beisein von Staatsminister Martin Zeil eingeweiht. Die ersten Kunden werden mit Fernwärme aus Geothermie versorgt.

2012

Durch eine Nachjustierung der Strategie zu Beginn des Jahres gewinnt die Entwicklung der EWG an Fahrt. Nach dem Ausscheiden des Gründungsgesellschafters sind die Stadt Garching und E.ON Bayern zu je 50% Gesellschafter. Es wird eine Verbindungsleitung nach Hochbrück gebaut, und der Business Campus wird ab Dezember mit Fernwärme aus Geothermie versorgt. Im ersten vollen Versorgungsjahr liefert die Geothermie über 80% der erzeugten Wärme. Der für sehr kalte Tage benötigte Rest stammt aus Öl-Zuheizung.

2013

Das Geothermie-Heizwerk wird an das Gasnetz angeschlossen, so dass die Zuheizung nun mit Gas erfolgen kann. Das Netz der EWG wird weiter ausgebaut und erreicht rund 15 km Länge. Der Absatz der EWG wächst mit großen Schritten.

2014

hat die EWG ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen, um lokal Strom für die Geothermie-Heizzentrale und die Förderpumpe zu produzieren und Stromkosten zu sparen. Die Wärme aus dem BHKW wird in das Fernwärmenetz eingespeist.

2015

hat das EWG-Fernwärmenetz nun fast 20 km Ausdehnung. Der Absatz der EWG wächst weiter, steht aber unter dem Druck des aktuellen Gas- und Ölpreisverfalls. Nachhaltigkeit wird zu einem Thema für Vorausdenker.

2016

konnten der Römerhof und die Augustiner-Gaststätte im Stadtzentrum Garchings sowie die Gebäude der ESO (Hauptgebäude und Supernova) auf dem Hochschul-Campus angeschlossen werden. Die Nachhaltigkeit und Attraktivität der EWG als Energieversorger für Neubauten und energetische Sanierungen wurde durch den neu zertifizierten Primärenergiefaktor von 0,56 bestätigt. Die Absatzentwicklung wurde dennoch – wie auch in 2015 – durch die milde Witterung deutlich gebremst.
Durch den Einsatz regenerativer Wärme aus Geothermie konnten im Vergleich zu der zentralen Erzeugung aus Gas im Jahr 2016 insgesamt ca. 6.450 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden.