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Natürliche Wärme für eine saubere Umwelt

Wussten Sie, dass direkt im Garchinger Umland unerschöpfliche Energien unter Ihren Füßen schlummern – dem Potenzial einer Ölquelle vergleichbar, aber unendlich viel sauberer?

Seit Urzeiten versorgt uns Mutter Erde mit Wärme aus ihrem Inneren. In der Mitte des Erdkerns herrscht nach neuesten Erkenntnissen eine Temperatur von rund 6 000 Grad Celsius. Unaufhaltsam wird diese enorme Wärme nach außen abgegeben und erhitzt dabei in den verschiedenen Schichten des Erdballes die Wasservorkommen im Erdmantel. Die Erschließung von Geothermie findet im Freistaat attraktive geologische Gegebenheiten. Oberbayern befindet sich zum großen Teil über den Schichten des sogenannten Malmkarsts. Diese Kalksteinschicht beherbergt das bayerische Molassebecken im Bereich zwischen Donau und dem Alpenvorland. Wie bei einem Schwamm wird hier das heiße Wasser gespeichert und kann mit Hilfe von geothermalen Tiefenbohrungen an die Oberfläche gefördert und zur Energiegewinnung genutzt werden.

Diese einfache und effiziente Form der Energiegewinnung, bei der kein Wasser entnommen, sondern dem Wasser mittels Vorbeiführung an Wärmetauschern Wärme entzogen wird, garantiert auch für kommende Generationen eine intakte und saubere Umwelt. Das Umweltbewusstsein der Garchinger Bürgerinnen und Bürger für eine CO2-freie Energieversorgung erhält durch diese lokal verfügbare Energiequelle einen zusätzlichen Spielraum.